Der Elefant, der das Glück vergaß - Ajahn Brahm

Lotos Verlag / 16,99 € Gebunden / 240 S. / 14. April 2015



Klappentext:

"Niemand versteht es so gut, tiefe buddhistische Weisheit auf humorvolle und unterhaltsame Art zu präsentieren, wie Ajahn Brahm. Mit großer Leichtigkeit und unnachahmlichem Charme vermittelt er zeitlos gültige Weisheit, die im Innersten berührt und einen ganz neuen Blick auf das eigene Dasein schenkt. Ein Buch, das lauthals zum Lachen bringt und auch zu Tränen rührt – für alle Menschen, die auf der Suche nach einem glücklichen Leben sind."

Eindruck:

Abgesehen von der wunderschönen Gestaltung steckt dieses schmale Buch voller Weisheit, Witz, Hoffnung und Lebensbezug. Auch Leser, die zuvor noch nicht mit dem Buddhismus in Berührung kamen - so wie ich - werden in dieser Lektüre auf besondere Weise angesprochen. Ajahn Brahm hält mit seinen Erzählungen, Gleichnissen und Erfahrungen für jede Lebenssituation die passenden Ratschläge bereit, ohne dabei belehrend zu sein. Dabei spricht er ein breites Themenspektrum an, das sich von Liebe, Glück, Güte und Achtsamkeit über Stress, Angst und Depression bis hin zu Vergebung und Tod erstreckt. Durch die kurzen aber inhaltlich dichten Kapitel gelingt diese bemerkenswerte Variation an Themen. Dieses Buch hebt sich von anderen Büchern der Sparte ab, weil Spiritualität und Religion nicht als Ideal im Vordergrund stehen, sondern das alltägliche Leben in den Blick genommen wird. Gleichzeitig enthalten die Erzählungen autobiographische Elemente, was dem Leser einen viel direkteren Bezug zum Autor ermöglicht.
Besonders gelungen ist die Einbindung älterer buddhistischer Weisheiten, die dem Leser die buddhistische Religion in seinen Ursprüngen anschaulich näher bringen. Man erfährt beispielsweise einiges über das Leben eines buddhistischen Mönchs im Kloster. An dieser Stelle hätten im Verlauf des Buches für meinen Geschmack ruhig mehr Informationen über den Buddhismus einfließen können, obwohl mir natürlich bewusst ist, dass das Buch vorrangig eine ganz andere Intention hat. Nichtsdestotrotz hat dieses Buch mein Interesse für den Buddhismus geweckt und gehört wahrscheinlich zu den wenigen Büchern, die man als Leser auch nach der ersten Lektüre noch öfters zur Hand nehmen wird.
Brahms Buch bietet einen humorvollen Zugang zu der buddhistischen Denk- und Lebensweise und ist deshalb für alle auf diesem Themengebiet interessierten Leser eine Empfehlung! 





Vielen Dank an dieser Stelle an den Lotos Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

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